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Francesca Carbone wurde 1948 im schweizerischen Kanton Tessin in eine katholische Familie geboren und verbrachte ihre frühe Kindheit in Zürich. Als junges Mädchen besuchte sie zwei Klosterschulen in Frankreich und in Italien, wo sie die jeweiligen Sprachen lernte. Zurück in der Schweiz erlebte sie später die aufregende Zeit der 68er Bewegung intensiv mit und fing an, sich in den Kreisen der Gegenkultur und der außerparlamentarischen Linke zu bewegen. Abenteuerlust, sozialpolitisches Engagement und auch Liebe trieben sie dann immer wieder nach Italien, wo ihr Sohn zur Welt kam. Im Lauf der 80er Jahre wurde sie wegen ihrer Kontakte mit linksextremen Gruppen mehrmals inhaftiert. Sie kehrte danach zurück in die Schweiz, wo sie mit ihrem Sohn zwischen Bern und Zürich lebte. 2016 zog sie wieder nach Sardinien, diesmal nach Cagliari, wo sie bis heute lebt.
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