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Lisa Ridzén, geboren 1988, ist Doktorandin der Soziologie und erforscht Männlichkeitsnormen in den ländlichen Gemeinden im hohen Norden Schwedens, wo sie selbst aufgewachsen ist. Heute lebt sie mit ihrem Hund in einem kleinen Dorf außerhalb von Östersund. Die Idee zu ihrem Debütroman »Wenn die Kraniche nach Süden ziehen« entstand, als sie ein Heft mit Notizen entdeckte, die das Pflegeteam ihres Großvaters der Familie nach dessen Tod hinterlassen hatte. Während des Schreibens besuchte Lisa Ridzén die Långholmen Writers Academy. Ihr Roman wird von Presse und Leser*innen weltweit gefeiert, erhielt zahlreiche Preise (2024 Best Book of the Year und Swedish Bookseller Award) und erscheint in 42 Ländern. Ulla Ackermann, Jahrgang 1978, studierte Germanistik, Skandinavistik und Anglistik an der Universität Münster. Heute lebt sie in Kiel und übersetzt vorwiegend aus dem Schwedischen und Norwegischen, darunter Bücher von Lisa Ridzén, Christoffer Carlsson und Maria Turtschaninoff. |