Die Dunklen Nächte, auch Sperrnächte genannt, sind eine traditionsreiche Zeit des Rückzugs und der Reflexion. Ursprünglich aus der Landwirtschaft stammend, in der man das Feld in der Winterkälte ruhen ließ, steht jede der zwölf Nächte zwischen dem 8. Dezember und der Wintersonnenwende symbolisch für einen Monat des Jahres. Diese Nächte laden ein, zurückzublicken, Erlebnisse zu verarbeiten und Ballast loszulassen, um Platz für Neues zu schaffen.
Rituale wie das Entzünden einer Kerze, Räuchern und Meditieren begleiten diese Zeit der inneren Einkehr. Das bewusste Loslassen schafft innere Klarheit und bereitet auf einen Neubeginn vor - eine stille Vorbereitung auf das kommende Jahr.