Eine Familiengeschichte? Ja, aber was für eine! Einer der Protagonisten wird vom Millionär zum Habenichts, ein anderer säuft sich tot. Ihre Frauen müssen trotzdem im Alltag bestehen und Kinder großziehen. Von Cottbus, Toru? und Schlesien über Binz auf Rügen und Halle an der Saale, auch Berlin und Kanada, nach Maputo, Lissabon und Havanna. Margarete Wein beschreibt anschaulich, wie sich die große Politik mit privaten Schicksalen verknüpft und wie die historischen Brüche des 20. Jahrhunderts das Leben ihrer Figuren prägen. Beim Lesen des Romans entsteht so, wie bei einem Puzzle, aus vielen Erzählteilen langsam ein beeindruckendes Gesamtbild.
Margarete Wein wurde auf Rügen geboren und wuchs in Halle an der Saale auf. Nach Studium und Promotion lebte und arbeitete sie unter anderem in Moçambique, Portugal und Kuba. Nach dem Ende ihres Arbeitslebens (seit 1993 als Chefredakteurin des Universitätsmagazins scientia halensis) begann sie Bücher zu schreiben: Lyrik, kurze Erzählungen, Märchen, Träume, ein Buch über Farben und diesen Puzzle-Roman. Dafür hat sie aus vielen Quellen geschöpft - das eigene Erleben ist eine davon - und die literarische Kost mit einer gehörigen Prise Fantasie gewürzt. Sie lebt in Halle an der Saale und liebt diesen Ort, als wäre er ihre Heimatstadt.