Endlich Worte für das Unbeschreibliche
Hast du jemals die plötzliche Sehnsucht verspürt, deine Karriere hinzuwerfen, um stattdessen einen kleinen Bauernhof zu bewirtschaften oder Leuchtturmwärterin zu werden? Dieser tiefsitzende Drang nennt sich trumspringen. Kennst du die unheimliche Atmosphäre eines sonst belebten Ortes, der nun auf einmal verlassen und gespenstisch still ist? Das ist Kenopsie. Oder hast du jemals beim Ansehen alter Fotos einen Anflug von Nostalgie für eine Zeit verspürt, die du eigentlich nie wirklich erlebt hast? Dieses Gefühl ist Anemosie.
In seinem Sprachexperiment begibt sich John Koenig auf die Suche nach bisher kaum erschlossenen Gefühlszuständen des Menschen und gibt ihnen einen Namen. Für seine Neologismen bedient er sich der Etymologien toter und lebendiger Sprachen und vereint ergreifende Lexikonartikel mit lyrischen Essays, die die vergessensten Winkel der menschlichen Existenz erforschen: Von verschlust, der Trauer darüber, ein Buch beendet zu haben, über Astrophie, der Sehnsucht, über den Planeten Erde hinaus zu forschen, bis hin zu Zenosynie, dem Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht.
Dieses Buch beweist, dass wir mit unseren Gefühlen nicht allein sind.
Gefühle für die es endlich einen Namen gibt
Verschlust bedeutet die Trauer darüber, ein Buch beendet zu haben. Kenopsie ist die Sehnsucht danach, in einer anderen Epoche zu leben, und Zenosynie beschreibt das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht. John Koenig hat sie gesammelt, Begriffe für Gefühle, die wir alle fühlen, aber bisher nicht benennen konnten.
Mit seiner Leidenschaft für die wenig erschlossene Innenwelt des Menschen findet John Koenig poetische Namen für das schwer Benennbare. Er taucht dafür ein in die Etymologien toter und lebendiger Sprachen und erforscht in lyrischen Essays die vergessenen Winkel der menschlichen Existenz. Mit seiner Enzyklopädie erschuf Koenig ein wunderschön inszeniertes Gesamtkunstwerk für alle, die Sprache lieben.
'Enzyklopädie der unerklärlichen Gefühle schenkt uns wunderschöne neue Wörter, die wir bisher entbehren mussten.' John Green, Autor von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"