Die wichtigsten Quellen des leviathanischen Weltbildes, mit dem Arno Schmidt 1949 ins Licht der literarischen Öffentlichkeit trat, lassen sich nach bisherigem Kenntnisstand wie folgt zusammenstellen: Physikalisch-kosmologische Inhalte sind bis in Schmidts Schulzeit zurückzuverfolgen, wo er Teilnehmer der philosophischen Arbeitsgemeinschaft des Mathematiklehrers Willy Hasenfelder war und an die bahnbrechenden Theoreme Einsteins herangeführt wurde. Ein ähnlich wirkmächtiger, freilich älterer Hintergrund bestand für biologische Wissensbestände in Form des Darwin'schen Theoriengebäudes, das während Schmidts Schulzeit nicht nur weithin akzeptiert, sondern längst zum inhaltlich modernisierten Neodarwinismus fortgeschritten war. Einigermaßen selbstverständlich kannte Schmidt den Namen des berühmtesten deutschen Darwin-Propagators Ernst Haeckel, der zwar seit 1919 nicht mehr unter den Lebenden weilte, in populärwissenschaftlichen Texten jedoch präsent blieb. Zu den fleißigsten Haeckelismen-Verbreitern zählte unter anderem Wilhelm Bölsche ¬- Schmidt las mit »Naturgeheimnis« mindestens eines der besagten Bölsche-Werke, wahrscheinlich aber noch mehr.